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So erkennst du KI-generierte Stockbilder: 7 praktische Methoden

Vasylysa
5 Min. Lesezeit
26.01.2024

KI-generierte Bilder werden immer häufiger, auch in Stockbildbibliotheken. Mit der technischen Entwicklung werden diese Bilder immer ausgefeilter, sodass sich ihre Herkunft manchmal nicht auf den ersten Blick erkennen lässt.

Es gibt jedoch Methoden, die dir dabei helfen können, solche Bilder zu erkennen. Lies weiter und erfahre, wie du mit einem Blick für Details und speziellen Werkzeugen prüfen kannst, ob ein Stockbild mit KI erstellt wurde.

Stockbilder auf KI prüfen oder nicht?

Einerseits sind KI-Technologien hilfreiche Begleiter im Alltag unabhängiger Autoren. Autoren können solche Werkzeuge für Brainstorming oder visuelle Referenzen nutzen.

Heute enthalten Stockbildseiten jedoch viele KI-generierte Bilder, die ihre Ersteller als manuell angefertigt ausgeben. Wenn du ein solches Bild für dein Buchcover oder deine Werbung kaufen und verwenden möchtest, solltest du seine Herkunft aus folgenden Gründen kennen.

Erstens können für KI-generierte Bilder andere urheberrechtliche Regeln gelten als für von Menschen aufgenommene Fotos.

Zweitens unterscheidet sich der Aufwand für die Erstellung eines KI-Bildes. Manche Anbieter verkaufen solche Bilder dennoch zu höheren Preisen, wie von Menschen erstellte Arbeiten. Unabhängige Autoren haben häufig ein knappes Budget und möchten kaum einen unangemessenen Preis zahlen.

Außerdem verlangen manche Self-Publishing-Plattformen, wie Amazon, Angaben zu Büchern mit KI-generierten Inhalten, darunter Texte und Bilder. Ohne die Herkunft deiner Bilder zu kennen, könntest du solche Inhalte unbemerkt in dein Werk aufnehmen. Auch die Einstellung deiner potenziellen Leser spielt eine Rolle: Nicht alle möchten dafür bezahlen.

1. Beschreibungen und Schlagwörter auf der Website analysieren

Beginne mit den Grundlagen. Stockbildseiten ordnen ihre Inhalte häufig klar ein. Suche nach Beschreibungen oder Schlagwörtern zum Bild. KI-generierte Bilder können mit Begriffen wie „digital erstellt“, „KI-generiert“ oder ähnlichen Formulierungen gekennzeichnet sein.

Üblicherweise müssen Anbieter beim Hochladen angeben, wie sie das Bild erstellt haben. Manche Plattformen prüfen zusätzlich und kennzeichnen KI-generierte Inhalte. Das tun jedoch nicht alle Websites, sodass weitere Nachforschungen nötig sein können.

2. Nach Möglichkeit die Metadaten prüfen

Digitale Bilder können Metadaten enthalten. Diese geben beispielsweise Auskunft über Kamera, Einstellungen, Ort, Datum oder die verwendete Bearbeitungssoftware. Bei KI-generierten Bildern fehlen häufig detaillierte Metadaten oder es finden sich allgemeine Angaben zur Software.

Mit diesen Werkzeugen kannst du Metadaten prüfen:

Denke jedoch daran, dass Bildanbieter Metadaten auch entfernen oder verändern können.

3. Eine umgekehrte Bildersuche durchführen

Wenn du keine ähnlichen Bilder findest, könnte das ein Hinweis auf KI sein, da sie häufig neue Bilder ohne direktes Gegenstück im Internet erzeugt. Eine umgekehrte Bildersuche kann manchmal auch Originalbilder zeigen, die als Inspiration gedient haben könnten.

Vielleicht findest du zudem Diskussionen, in denen bereits auf die KI-Herkunft des Bildes hingewiesen wurde.

Für die umgekehrte Bildersuche eignen sich beispielsweise Google Images oder TinEye.

4. Nach Unstimmigkeiten suchen

Künstliche Intelligenz ist nicht perfekt und kann bei der Bilderstellung Fehler machen. Achte beispielsweise auf unregelmäßige Muster, ungewöhnliche Schatten oder verzerrte Elemente.

Bei Bildern von Menschen kann die Darstellung von Fingern Schwierigkeiten bereiten, etwa durch zu viele, zu wenige oder unnatürlich gebogene Finger. Auch die korrekte Darstellung der Augen.

5. Den Hintergrund untersuchen

Bei der Bilderstellung kann sich die Technik stärker auf den Vordergrund und die zentralen Personen oder Gegenstände konzentrieren und den Hintergrund weniger stimmig gestalten.

KI-generierte Bilder haben deshalb manchmal unscharfe oder übermäßig chaotische Hintergründe. Untersuche den Hintergrund auf seltsame Muster oder uneinheitliche Beleuchtung. Vielleicht entdeckst du auch unverständliche Kombinationen von Gegenständen. Echte Fotos haben häufig einen zusammenhängenden und zum Kontext passenden Hintergrund.

6. Auf Textelemente achten

Wenn du prüfen möchtest, ob ein Bild von KI erstellt wurde, sieh dir enthaltenen Text genau an. Das können Aufschriften auf Schildern, Produkten, Kleidung oder Büchern sein. Schwierigkeiten bei der Textdarstellung können auffällige Fehler erzeugen.

Zum Beispiel können die Wörter ein unverständliches Durcheinander bilden oder nicht zum Motiv passen. Manchmal sind dieBuchstaben ungewöhnlich angeordnet oder unterschiedlich groß . Vielleicht erkennst du auch verschiedene Schriftarten innerhalb eines Wortes oder Text, der auf Schildern oder Buchcovern falsch ausgerichtet ist.

KI kann außerdem Sprachen auf ungewöhnliche Weise vermischen. Solche Auffälligkeiten können darauf hindeuten, dass ein Bild mit KI erstellt wurde.

7. Spezielle Werkzeuge nutzen

Schließlich gibt es spezielle Werkzeuge, die Bilder analysieren und einen Bewertungswert ausgeben , der die Wahrscheinlichkeit einer KI-Erstellung einschätzt.

Denke jedoch daran, dass diese Werkzeuge nicht immer richtigliegen. Sie können echte Bilder fälschlich als KI-generiert einstufen oder KI-Bilder übersehen. Auch wenn sie sich verbessern, sind sie nicht fehlerfrei.

Diese Werkzeuge können beim Erkennen KI-generierter Bilder helfen:

Fazit

Da KI-generierte Bilder immer häufiger werden, ist es hilfreich, sie von menschlichen Arbeiten unterscheiden zu können. So kannst du unerwünschte Folgen vermeiden.

Wir haben sieben Methoden vorgestellt, die dir bei der Prüfung helfen können:

  • Beschreibungen und Schlagwörter zum Bild analysieren
  • Metadaten prüfen
  • Eine umgekehrte Bildersuche ausprobieren
  • Nach Unstimmigkeiten im Bild suchen
  • Den Hintergrund auf chaotische Muster untersuchen
  • Textelemente prüfen
  • Spezielle Werkzeuge einsetzen

Wie stehst du zu KI-generierten Bildern? Wie nutzt du sie in deiner Autorenlaufbahn? Teile deine Meinung in den Kommentaren.

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Vasylysa Vasylysa ist eine erfahrene Content-Autorin, die seit mehreren Jahren mit unabhängigen Autoren zusammenarbeitet. Ihre Schwerpunkte sind Buchmarketing und Coverdesign. Dieser Bereich liegt ihr besonders am Herzen, da sie selbst eine unabhängige Autorin ist. Mit ihrem Debütroman The Skeleton in the Cupboard begann ihre schriftstellerische Laufbahn; derzeit arbeitet sie an einem neuen Buch. In ihrer Freizeit liest Vasylysa gern, kümmert sich um ihre Pflanzen, geht spazieren und fährt Motorrad.
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