Als Selfpublishing-Autor hast du wahrscheinlich eine beinahe endlose Aufgabenliste. Doch dein Buchcoverdesign sollte ganz oben stehen.
Für dein Buchcover gibt es drei gängige Wege: selbst gestalten mit Cover-Tools, Crowdsourcing-Plattformen nutzen oder einen professionellen Coverdesigner beauftragen. Heute geht es um das Selbermachen.
Zum Glück gibt es viele Angebote. Wenn du Zeit und Geduld hast, dich mit dem eigenen Gestalten von Buchcovern vertraut zu machen, haben wir gute Nachrichten. Wir vergleichen 20 Tools zum eigenen Gestalten von Buchcovern und finden heraus, welches am besten zu dir passt.
Wir haben die Recherche für dich übernommen. Lies weiter und erfahre mehr über:
- die 20 besten Tools zum eigenen Gestalten von Buchcovern;
- Vor- und Nachteile jeder Plattform;
- Einblicke in die Coverdesign-Tools;
- Preismodelle;
Gestalten wir selbst!
Die 20 besten Tools zum eigenen Gestalten von Buchcovern
Ist das Gestalten eines Buchcovers für dich ein Albtraum? Dann bist du hier genau richtig.
Auf Grundlage sorgfältiger Online-Recherche und Empfehlungen von Autoren haben wir eine Liste der 20 besten Tools zum eigenen Gestalten von Buchcovern zusammengestellt. Das Beste daran: Wir haben auch die Vor- und Nachteile sowie die Preismodelle der Plattformen aufgeführt, damit du weißt, was dich erwartet.
Schau sie dir genauer an!
Canva
Wenn du ein Tool zum eigenen Gestalten von Buchcovern gesucht hast, kennst du wahrscheinlich schon Canva, einen der bekanntesten kostenlosen Covergestalter. Canva bietet zahlreiche anpassbare Buchcovervorlagen. Zu seinen wichtigsten Funktionen gehören: Werkzeuge zur Zusammenarbeit, anpassbares Branding, eine Drag-and-drop-Oberfläche und vieles mehr.
Vorteile:
- benutzerfreundliche Oberfläche;
- intuitive Bedienung;
- keine fortgeschrittenen Designkenntnisse erforderlich;
- viele Buchcovervorlagen und Stockfotos verfügbar;
- du kannst eigene Bilder und Schriften hochladen und das Cover nach deinen Vorstellungen anpassen;
Nachteile:
- wie bei vielen anderen Cover-Tools ist dein Cover möglicherweise nicht einzigartig;
- manche Stockbilder sind kostenpflichtig, ab $1;
Preis: kostenlos

Visme
Viele Selfpublishing-Autoren schwören auf Visme. Es ist ein hilfreicher Covergestalter, der sich leicht anpassen lässt. Du brauchst keine Designerfahrung und kannst deine Buchcover ohne Frust oder Verwirrung erstellen. Außerdem kannst du deine Markenfarben und Schriften verwenden oder ansprechende voreingestellte Farbpaletten erstellen. Beeindruckend, oder? Auf der Website findest du so viele hilfreiche Informationen zu Buchcovern, Zielgruppenrecherche, Ratgeber und Anleitungen, dass du dich leicht darin verlieren kannst.
Vorteile:
- hervorragende sofort nutzbare Buchcovervorlagen;
- Branding-Funktion;
- von Selfpublishing-Autoren als Alternative zu Canva empfohlen;
Nachteil:
- der Kundenservice scheint verbesserungswürdig zu sein;
Preis: kostenlos

DIY Book Covers
Derek Murphy, der Gründer von DIY Book Covers, ist ein bekannter Branchenexperte und teilt hilfreiche Einblicke mit unabhängigen Autoren. Auf der Website findest du viele Anleitungen und Erklärvideos. Bei Fragen hilft Derek weiter. Die Software bietet eine große Auswahl an Verläufen und Effekten, überblendbaren Ebenen und integrierten Vorlagen.
Vorteile:
- individuelle Größen, auch für Facebook- und Twitter-Header;
- große Auswahl an Schriften für verschiedene Genres;
- flexible Gestaltung;
- Unterstützung durch einen Branchenexperten;
Nachteile:
- für präzisere Fotobearbeitung brauchst du möglicherweise zusätzlich Photoshop;
- eigene Schriften lassen sich nicht hinzufügen;
Preis: kostenlos

Adobe Spark
Adobe Spark ist ein weiteres bekanntes Tool für selbst gestaltete Buchcover. Du kannst aus zahlreichen Vorlagen wählen und den einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen folgen um dein neues Buchcover zu erstellen. Außerdem hilft dir ein informativer Blog, Gestaltungsprinzipien besser zu verstehen.
Vorteile:
- zahlreiche Ressourcen;
- beeindruckende Bibliothek mit Icons und Stockbildern;
- kostenlose Testphasen für kostenpflichtige Abonnements;
- gut für Menschen ohne Designerfahrung;
Nachteile:
- die kostenlose Version ist eingeschränkt und versieht das Ergebnis mit dem Adobe-Spark-Logo;
- die Schriftbibliothek ist verbesserungswürdig;
Preis: kostenlos; $9,99 pro Monat (empfohlen)

GIMP
GIMP gehört zu den ältesten und zugleich verlässlichsten Designprogrammen. Das Beste: Es ist völlig kostenlos, ohne versteckte Kosten oder Hintergedanken. GIMP lässt sich als Open-Source-Alternative zu Photoshop beschreiben. Es bietet hervorragende Bearbeitungsfunktionen und Plugins aus der Community. Wo ist der Haken? Es kann einige Zeit dauern, GIMP zu beherrschen. Die Lernkurve ist recht steil.
Vorteile:
- viele ähnliche Funktionen wie Adobe Photoshop;
- völlig kostenlos;
- viele Designwerkzeuge und Plugins von Drittanbietern;
Nachteil:
- steile Lernkurve;
Preis: kostenlos

PosterMyWall
PosterMyWall bietet Zugang zu einer beeindruckenden Bibliothek mit Buchcovervorlagen. Das Tool ist mit Pixabay und Flickr verbunden. Damit stehen dir unzählige Bilder zur Verfügung! Auch die Designsoftware lässt sich leicht bedienen.
Vorteile:
- benutzerfreundliche Software
- große Themenauswahl
Nachteile:
- manche Vorlagen wirken wenig professionell
- ein Download in hoher Auflösung kostet etwa $5
Preis: kostenlos

Venngage
Venngage bietet dir eine große Auswahl an kreativen Vorlagen für dein Wunschcover. Die Plattform ist mit Unsplash verbunden und bietet damit Zugang zu einer umfangreichen Bildbibliothek. Außerdem kannst du dein Autorenlogo hinzufügen oder erstellen um deine Autorenmarke zu stärken.
Vorteile:
- viele kreative Vorlagen
- leicht verständliche Oberfläche
- Anpassung an deine Marke
Nachteile:
- die Schriftbibliothek könnte besser sein
- keine Filter zur automatischen Farbanpassung
Preis: kostenlos

Fotor
Fotor ist ebenfalls ein brauchbarer Covergestalter mit vielen nach Kategorien geordneten Vorlagen. Die einfache Bedienung, die übersichtliche Oberfläche und die flexible Gestaltung machen die Arbeit angenehm.
Vorteile:
- als Photoshop-Alternative für Einsteiger geeignet
- Schritt-für-Schritt-Erklärungen zur Bedienung
- gute Optionen für Hintergründe und Beleuchtung
Nachteile:
- für manche zu einfach; hauptsächlich für Einsteiger
- dem Textwerkzeug fehlen einige Funktionen
Preis: kostenlos

Blurb Bookwright
Blurb BookWright bietet neben Buchcoverdesign auch Buchformatierung und einen ISBN-Generator. Für eine einfachere Bedienung gibt es zahlreiche integrierte Videoanleitungen. Blurb BookWright eignet sich besonders für Kochbücher, Fotobücher oder Kinderbücher.
Vorteile:
- einfach zu bedienende, günstige Lösung zum Gestalten des gesamten Buches
- Fotos und Texte lassen sich ins Buch einfügen
- gute Vorlagenauswahl
- Gestaltungshilfen
Nachteile:
- keine browserbasierte Version
- begrenzte Bearbeitungsfunktionen
- eher für bildreiche Sachbücher geeignet
Preis: kostenlos

Template
Wie der Name sagt, dreht sich bei Template alles um Vorlagen. Es gibt über 135 Buchcovervorlagen zur Auswahl. Vielleicht ist das genau das Richtige für dich.
Vorteile:
- übersichtliche Navigation
- gute Layouts
Nachteile
- die kostenlose Version ist stark eingeschränkt
- du erhältst nur die Vorlage; die Bearbeitung übernimmst du selbst
Preis: kostenlos

KDP Cover Creator
Auch KDP bietet einen Cover Creator für E-Books und Taschenbücher. Du kannst dein Buchcover mit den verfügbaren Schriften und Layouts anpassen. Praktisch ist, dass KDP die Buchinformationen bei der Einrichtung automatisch übernimmt und den ISBN-Barcode auf der Rückseite ergänzt.
Vorteile:
- völlig kostenlos
- gute Bildbibliothek durch die Verbindung mit CreateSpace
- viele Möglichkeiten für Sachbücher
Nachteile:
- Bilder lassen sich nicht bearbeiten oder miteinander überblenden
- nur etwa zehn Gestaltungsstile verfügbar
- nur für Veröffentlichungen bei Amazon nutzbar
- begrenzte Möglichkeiten für Belletristik-Cover
Preis: kostenlos

Designhill Book Cover Maker
Designhill ist ein bekannter Kreativmarktplatz und bietet auch ein Coverdesign-Tool. Du kannst eine Buchcovervorlage auswählen. Anschließend kannst du die Designhill-Bibliothek nutzen oder eigene Bilder hochladen und das Cover nach deinen Vorstellungen anpassen.
Vorteile:
- einfach zu bedienendes Tool
- gute Bildbibliothek mit Suchfunktion
- gute Typografiefunktionen
Nachteile:
- begrenzte Gestaltungsfunktionen
Preis: kostenlos

Boxshot
Boxshot bietet einige hervorragende Buchcovervorlagen. Du kannst etwa Farben, Schrift und Buchtitel ändern. Wenn du deine Designfähigkeiten weiterentwickeln möchtest, ist dieses Tool jedoch möglicherweise nicht die richtige Wahl.
Vorteile:
- einige schöne, minimalistische Designs zur Auswahl
Nachteile:
- stark begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten
- dein Cover ist möglicherweise nicht einzigartig
Preis: kostenlos

Snappa
Snappa dient hauptsächlich zum Erstellen von Online-Grafiken, etwa Buchbannern für Facebook und Twitter. Es bietet außerdem einen übersichtlichen, einfach zu bedienenden E-Book-Covergestalter. Praktisch ist auch, dass du dein Cover später für Facebook- oder Instagram-Beiträge anpassen kannst.
Vorteile:
- voreingestellte Größen für alle gängigen Veröffentlichungsplattformen.
- professionell gestalteteE-Book-Covervorlagen(vorwiegend für Sachbücher)
- gute Hintergrund- und Effektfunktionen
Nachteile:
- eigene Schriften lassen sich nur in der erweiterten Version hochladen
- keine fortgeschrittenen Bildbearbeitungsfunktionen
- Effekte lassen sich nicht auf hochgeladene Bilder anwenden
Preis: kostenlos

MyeCoverMaker
MyeCoverMaker ist ein weiteres gutes Tool für professionell wirkende Designs. Es bietet beeindruckende Texteffekte und Möglichkeiten zum Überblenden von Bildern mit denen dein Cover nicht selbst gemacht wirkt. Außerdem gibt es eine durchsuchbare Datenbank mit 1,5 Millionen lizenzgebührenfreien Stockbildern. Müssen wir noch mehr sagen?
Vorteile:
- der kostenlose Tarif bietet sechs Cover und Zugang zu allen Funktionen
- einfache Drag-and-drop-Oberfläche
- einige hervorragende Gestaltungsfunktionen
Nachteile:
- Geschwindigkeit der Website
- zu wenig Gestaltungsfreiheit
Preis: kostenlos

PlaceIt
Besonders praktisch an PlaceIt ist, dass du Vorlagen nach deinem Buchgenre auswählen kannst. Professionelle Coverdesigner wählen die Vorlagen sorgfältig aus. Du hast außerdem nahezu unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten.
Vorteile:
- sehr große Mockup-Bibliothek;
- viele hilfreiche Anleitungen und Marketingtipps;
Nachteile:
- für Logodesign und Videos gibt es mehr Möglichkeiten als für das eigentliche Buchcoverdesign;
- keine kostenlose Version;
Preis: $14,95 pro Monat; $89,69 pro Jahr

Edraw
Viele Selfpublishing-Autoren haben Edraw empfohlen, obwohl es hauptsächlich für Diagramme und Mindmaps gedacht ist. Deshalb haben wir uns das Tool genauer angesehen.
Vorteile:
- gute Buchcovervorlagen
- gute Designsoftware
- leicht selbst zu erlernen
Nachteile:
- Edraw richtet sich hauptsächlich an Unternehmen; Buchcoverdesign ist nur eine kleine Zusatzfunktion;
- nicht alle Buchgenres verfügbar
- keine kostenlose Version
Preis: $99 pro Jahr

BookCoverly
Diese Liste wäre ohne BookCoverly nicht vollständig. Du kannst Taschenbuchcover, Schutzumschläge, E-Book-Cover und sogar Hörbuchcover erstellen. Du kannst mit einer leeren Arbeitsfläche oder einer Vorlage beginnen. Außerdem gibt es einen integrierten ISBN-Barcodegenerator, eine automatische Berechnung der Buchrückenbreite und ein Werkzeug für Umschlagklappen. Was will man mehr?
Vorteile:
- Buchcovervorlagen für verschiedene Projekte
- mit allen Veröffentlichungsplattformen kompatibel
- keine Internetverbindung zur Nutzung nötig
Nachteile:
- kein kostenloser Tarif
Preis: ab $82

Adobe InDesign
Als Nächstes sehen wir uns Adobe InDesign an. Buchcoverdesign, Gestaltung des Buchinneren, Grafikdesign – dieses Tool bietet alles. Allerdings richtet es sich eher an Profis und erfordert Einarbeitung. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Buchcover erleichtert dir den Einstieg. Wenn du die Software beherrschst, kannst du ein äußerst professionell wirkendes Buchcover gestalten.
Vorteile:
- umfassende professionelle Designwerkzeuge
- Videoanleitungen und Tutorials
Nachteile:
- du musst Zeit in die Einarbeitung investieren
Preis: $19,99 pro Monat

Adazing
Adazing ist ein weiteres gutes Tool für kostenlose E-Book-Cover und Mockups. Es bietet Hunderte fertige oder professionell gestaltete Vorlagen, aus denen du das Cover für deinen nächsten Bestseller erstellen kannst.
Vorteile:
- Covervorlagen für mehr als 30 Genres
- große Grafikauswahl
- browserbasiert; keine Installation auf dem Computer nötig
- 3D-Mockups lassen sich nach dem Coverdesign erstellen
Nachteile:
- für die kostenlose Nutzung musst du dich als Abonnent registrieren
- die Website kann gelegentlich langsam sein
Preis: kostenlos

Fazit
Geschafft! Jetzt hast du einen Überblick. Komm gern zu dieser Liste der Die 20 besten Tools zum eigenen Gestalten von Buchcovern zurück, wenn dir die Auswahl schwerfällt.
Hast du eines dieser Cover-Tools schon ausprobiert? Welche Erfahrungen hast du gemacht?