Du suchst bestimmt ein rundum gelungenes Buchcover.
Dabei spielt das passende Bild eine entscheidende Rolle.
Wir geben dir hilfreiche Tipps dazu, wie du Stockfotos für dein Buchcoverdesign findest. Außerdem erklären wir wichtige Lizenzfragen und stellen zehn Stockbildplattformen vor.
Los geht es!
Hinweis:Lies vor der Auswahl eines Stockbildes die Lizenzvereinbarung vollständig, auch Fußnoten und Kleingedrucktes.
Darfst du Stockfotos für Buchcover verwenden?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Doch du solltest dabei keine Urheberrechte verletzen. Hier erfährst du mehr über die Verwendung von Stockfotos auf Buchcovern.
Standardlizenz und erweiterte Lizenz
Beginnen wir mit der Standardlizenz. Sie erlaubt häufig die Nutzung für digitale Materialien wie Werbung, Websites und E-Books. Für Merchandise wie T-Shirts und Tassen sowie gedruckte Bücher gelten jedoch je nach Plattform Einschränkungen. Bei Shutterstock erlaubt die Standardlizenz beispielsweise bis zu 500.000 Buchexemplare, während die erweiterte Lizenz eine höhere Auflage ermöglicht.
Damit sind wir wieder beim wichtigsten Punkt: Lies die Lizenzvereinbarung sorgfältig und beachte jedes Detail.
Eine erweiterte Lizenz hebt meist einige Einschränkungen auf. Beispielsweise können größere Druckauflagen oder die Verwendung auf Werbeartikeln wie Postern, Tassen und Kleidung erlaubt sein. Denke früh an Materialien für dein Buchmarketing.
Nur redaktionelle Nutzung und Bearbeitungsrechte
Außerdem gibt es die Kennzeichnung „Nur zur redaktionellen Nutzung“. Solche Stockbilder dürfen nicht für Werbung, Anzeigen oder Autorenmerchandise verwendet werden.
Beim Coverdesign ist außerdem wichtig, ob du das Bild bearbeiten darfst. Dieses Recht kann zur Lizenz gehören oder gesondert erworben werden müssen. Wenn du zuschneidest, Farben anpasst oder Effekte ergänzt, solltest du sicherstellen, dass dies erlaubt ist.
Schon vorab: Für ein Buchcover wirst du das Bild fast immer bearbeiten und anpassen.
Nach den Lizenzfragen kommen wir zur Praxis. Hier sind die zehn Stockfotoplattformen , auf denen du Bilder für dein Cover finden kannst.
Sieh sie dir an!
Wo findest du Fotos für ein Buchcover?
Wir möchten die Suche nach passenden Bildern etwas einfacher machen.
Hier ist unsere Liste der besten Stockbildseiten für dein Buchcover:
- Shutterstock
- Depositphotos
- Pixabay
- Unsplash
- Pexels
- Adobe Stock
- Dreamstime
- Getty Images
- Flickr
- Freepik
Im Anschluss findest du kurze Beschreibungen sowie Vor- und Nachteile der Plattformen.
Beginnen wir!
Shutterstock
Diese Plattform ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Sie enthält mehr als 190 Millionen lizenzfreie Fotos, Vektoren und Illustrationen und ergänzt täglich über 800.000 Bilder.
Vorteile:
- Große Bilddatenbank
- Einfache Schlagwortsuche
- Verschiedene Formate
Nachteile:
- Preis
- Fehlende PSD-Dateien für Mockups
- Unübersichtliche Lizenzarten
Depositphotos
Depositphotos gehört zu den bekanntesten großen Stockbildmarktplätzen. Die Datenbank umfasst ungefähr 100 Millionen Bilder und Fotos. Ein Nachteil: Sie sind kostenpflichtig.
Vorteile:
- Viele hochwertige Bilder
- Angemessene Preise
- Gute Suche
- Zusätzliche Angebote für Newsletterabonnenten
Nachteil:
- Wenig Inhalte zu manchen Fachgebieten
Pixabay
Pixabay ist eine Gemeinschaft, die Bilder und Videos teilt. Der Artikel beschreibt ihre Inhalte als unter Creative Commons CC0 veröffentlicht.
Vorteile:
- Eigenständige Inhalte
- Downloads in verschiedenen Größen
Nachteile:
- Ungenaue Bildschlagwörter
- Begrenzte Bildauswahl
Unsplash
Unsplash ist eine weitere bekannte Fotoquelle. Mit etwa 500.000 Fotos ist die Sammlung kleiner, bietet aber weiterhin viel Auswahl. Kategorien und Schlagwörter helfen bei der thematischen Suche.
Vorteile:
- Große Bildauswahl
- Regelmäßige Aktualisierungen
- Benutzerfreundliche Website
Nachteile:
- Wiederkehrende Inhalte
- Begrenzte fotografische Stilvielfalt
- Popup-Mitteilungen
Pexels
Pexels ist eine vergleichsweise kleine Plattform mit 40.000 Bildern. Fotos stehen in hoher Auflösung bereit und können bei Bedarf mit geringem Qualitätsverlust skaliert werden. Viele wirken bereits wie fertige Motive für Buchcover.
Vorteile:
- Vielfältige Fotos
- Professionelle Bildgestaltung
- Hilfreiche Erweiterungen
Nachteile:
- Bildsuchsystem
- Zu viel Werbung
- Keine Filter oder erweiterte Suche
Adobe Stock
Adobe kennst du wahrscheinlich bereits. Der Stockbilddienst ist in die Adobe Creative Cloud eingebunden und kann den Gestaltungsablauf vereinfachen.
Vorteile:
- Integration mit anderen Adobe-Programmen
- Gute Suche nach ähnlichen Bildern
- Hervorragende Inhaltsauswahl
Nachteil:
- Zahlungsmodell
Dreamstime
Dreamstime bietet viele günstige Bilder und hochwertige Fotos. Interessant ist auch die Zusammenarbeit mit Google.
Vorteile:
- Vielfältige Bilder
- Gut gegliederte Kategorien
- Preise
Nachteile:
- Geschwindigkeit der Website
- Unklare Preisstruktur
Getty Images
Getty Images ist eine bekannte Fotoagentur und Eigentümerin von iStock. Die Sammlung umfasst vielfältige Bilder für kommerzielle Nutzung.
Vorteile:
- Breites Bildangebot
- Geordnete Inhalte
- Spezifische Filter
Nachteil:
- Kosten
Flickr
Hier findest du viele Fotos, Vektoren und Zeichnungen. Allerdings dürfen nicht alle kostenlos verwendet werden. Suche gezielt und prüfe die Rechte.
Vorteile:
- Hohe fotografische Qualität
- Gute Suchleiste
Nachteil:
- Aufbau der Website
Freepik
Freepik begann als kleines Start-up dreier Freunde mit dem Ziel, hochwertige kostenlose Grafiken anzubieten. Nach drei Jahren war daraus eine bekannte Stockbildplattform geworden.
Vorteil:
- Hochwertige Ressourcen
Nachteil:
- Schwacher Kundendienst
Fazit
Die Suche nach einem passenden Coverbild kann verwirrend sein. Jetzt kennst du die ersten Schritte und weißt mehr darüber, wie du Stockfotos für Buchcover findest und nutzt.
Hast du eine dieser Plattformen ausprobiert? Wie waren deine Erfahrungen?









